Wie Migration die Kunst verändern kann und Theater zu einer Brücke zwischen Kulturen wird, darüber sprach Bettina Dobnig mit der kurdischen Künstlerin Nigar Hasib.
Die irakische Kurdin flüchtete während dem zweiten Golfkrieg nach Wien. In diesem Beitrag erzählt sie, wie die Migration ihr Experimentaltheater verändert und über die Kunst als Dialog.
Sendungsgestaltung: Bettina Dobnig
Playlist:
Sakina - Ko (CD Titel “Roye Mi”)
Aynur - Improvisation of Berivane (CD Titel “Rewend”)
Aynur - Improvisation of Dawzere (CD Titel “Rewend”)
Wiederholung vom 19.Februar 2013
download
Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.
Wie können wir mit Radio gegen Gewalt gegen Frauen vorgehen? Wie organisieren sich Migrantinnen in Spanien? Women on Air sprechen mit der Frauenrechtsaktivistin Jamileth Chavarría (Nicaragua), auch bekannt als „La Bruja“ (die Hexe), über die Nutzung von Medien für ein Leben in Würde. Jamileth Chavarría hat in ihrem Heimatdorf Bocana de Paiwas ein Radio „Palabra de mujer“ (Stimme der Frau) mitbegründet. Zurzeit lebt sie zur Fortbildung in Madrid, wo sie mit organisierten Migrantinnen zusammenarbeitet.
Moderation: Barbara Tinhofer
Übersetzung: Simone Peter
Technik: Sophie Schaffernicht & Claudia Dal-Bianco
Wiederholung vom 18.September 2013
download
Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.
Migration wird oft in “Zahlen” erklärt oder als einzelne “Fallgeschichte”. Rizalind Tumanda kann eine dritte Geschichte erzählen. Die Sozialarbeiterin arbeitet auf den Philippinen mit ArbeitsmigrantInnen. Nun hat Rizalind Tumanda Österreich besucht, um darüber zu sprechen, was die Gründe dafür sind, dass Mütter, Väter und selbst Kinder ihre Heimat verlassen, als globale ArbeitsmigrantInnen.
8,5 Millionen Menschen in Bewegung, weil politische und ökonomische Krisen und Naturkatastrophen wie Taifune die Aussicht auf ein gutes Leben in der Heimat zerstörten. Die Hälfte der MigrantInnen ist weiblich und vor allem jung. Sie geben soziale Beziehungen und Netzwerke auf und lassen sich ein auf die Unsicherheiten globaler Arbeitsmärkte, die zwar mit Einkommen locken, aber oftmals Informalität und verschiedene Formen von Gewalt bedeuten.
Rizalind Tumanda ist Sozialarbeiterin bei den Mindanao Migrants in Davao City.
Das Interview wurde geführt von Greta Kostka, übersetzt haben Johanna Goldmann und Petra Ertl. Aufnahmen und Organisation stammen von Helga Hager (Katholische Frauenbewegung)
Moderation und Schnitt: Walther Moser
Sendungsübernahmen von COCOYOC – ausgestrahlt am 5. März 2013 auf Radio Helsinki
download
Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.
Am 16. Juni 2011 hat die Internationale Arbeitsorganisation (International Labor Organisation ILO), eine Konvention zu den Rechten von Hausarbeiterinnen beschlossen und damit erstmals ein rechtliches Rahmenwerk zum Schutz der Rechte von Hausarbeiterinnen gesetzt. Die Konvention muss nun von den einzelnen Ländern ratifiziert und von den Nationalstaaten umgesetzt werden. Diese Konvention stellt auch einen großen Schritt für die Verbesserung der Situation MigrantInnen dar, die häufig im Bereich Hausarbeit Anstellung finden.
Die Sendung beschäftigt sich mit internationaler Migration und Domestic Workers. Gesendet werden Ausschnitte von der Veranstaltung „migrant women at work - Arbeitsmigration von Frauen zwischen Zwang und Selbstbestimmung“. Zu hören sind Andrea Spehar von der Universität Göteborg, Mitautorin der „Studie Women´s labour migration in the context of globalisation“, Bettina Haidinger, die in ihrer Dissertation transnationale Haushaltsarrangements in Österreich arbeitender ukrainischer MigrantInnen untersucht hat.
Ebenfalls zu hören sind Interviewausschnitte mit Fe Jusai von RESPECT European Network of Migrant Domestic Workers.
Mehr Informationen http://www.domesticworkerrights.org/.
Sendungsgestaltung: Sonia Stöger und Ulrike Bey
Wiederholung vom 21. Juni 2011
download
Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.
Wie Migration die Kunst verändern kann und Theater zu einer Brücke zwischen Kulturen wird, darüber sprach Bettina Dobnig mit der kurdischen Künstlerin Nigar Hasib.
Die irakische Kurdin flüchtete während dem zweiten Golfkrieg nach Wien. In diesem Beitrag erzählt sie, wie die Migration ihr Experimentaltheater verändert und über die Kunst als Dialog.
Sendungsgestaltung: Bettina Dobnig
Playlist:
Sakina - Ko (CD Titel “Roye Mi”)
Aynur - Improvisation of Berivane (CD Titel “Rewend”)
Aynur - Improvisation of Dawzere (CD Titel “Rewend”)
download
Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.
Kämpferische Stimmen aus dem Refugee-Protestcamp in der Votivkirche
Es ist ein einzigartiger Moment in Österreich: die sozial wohl am stärksten ausgegrenzte Gruppe erhebt ihre Stimme. Die Asylwerber und Asylwerberinnen in Österreich haben genug. „Lasst uns arbeiten, ändert euer Asylsystem und gebt uns unser Recht auf Bildung – und wenn ihr das nicht zusammenbringt, dann löscht unsere Fingerabdrücke, damit wir weiterziehen können.“ Das sind die Forderungen der Hungerstreikenden in der Votivkirche – unter denen übrigens keine Frauen sind.
Ein junger Asylwerber aus Marokko, eine engagierte Unterstützerin, ein Mediziner der Johanniter und ein Mitarbeiter der Caritas zeichnen ein aktuelles Bild aus der Votivkirche – das sich die Öffentlichkeit übrigens nicht selbst machen kann, denn die Tore der Kirche sind verschlossen.
Sendungsgestaltung: Caroline Haidacher
download
Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.
Globale Dialoge begüßt das neue Jahr
Jedes Jahr beschäftigt sich die Radiogruppe Women on Air in der Sendereihe Globale Dialoge mit einem bestimmten Schwerpunktthema. Im Jahr 2013 werden die Radiomacherinnen sich in ihren Beiträgen mit dem Thema “Migration und Entwicklung” auseinandersetzen.
In der ersten Sendung im neuen Jahr spricht Marta Gomez über Vorurteile und Klischees von Migration, sowie den verschiedenen Aspekten und Ausprägungen weltweit. Zu hören sind Mitschnitte der Heftpräsentation der Frausensolidarität mit dem Titel “Bildung, Migration, Kulturschaffen”.
download
Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.
Internationales Filmfestival der Menschenrechte in Wien 2012
Nadine Spring war im Zuge des „This Human World“ Festivals bei der Vorführung des Films „Ciudad Bolívar“ mit anschließender Diskussion als Zuseherin dabei. Thematisiert wurden an diesem Abend vor allem die Zustände des Stadtteils Ciudad Bolívar der kolumbianischen Hauptstadt Bogota. Dieser Stadtteil ist Zufluchtsort für Hunderte von Binnenflüchtlingen, die aufgrund des seit mittlerweile 60 Jahren wütenden Bürgerkrieges in Kolumbien, in Massen vertrieben werden und sich daraufhin in den Slums der Großstädte niederlassen.
Im Anschluss hat Nadine Spring die Regisseurin Dominique Dujenis interviewt, die in Zusammenarbeit mit dem Versöhnungsbund mittlerweile zwei Dokumentarfilme in Kolumbien gedreht hat. Sie spricht über ihre Eindrücke der sozialen Situation in dem lateinamerikanischen Land und über Initiativen der Zivilgesellschaft.
Sendungsgestaltung: Nadine Spring
download
Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.
Christoph von der Hosi Wien und Melanie von Migay stellen ihr Kurzfilmprojekt “Queer Diversity Project” vor, das derzeit in Wien stattfindet. Ihr Ziel ist es, die Vielfalt sexueller Orientierungen und Identitäten dieser Stadt aufzuzeigen, um dadurch Vorurteilen entgegenzuwirken und diese abzubauen. In einem Interview standen uns die beiden Rede und Antwort.
Msoke, Schweizer Reggae Künstler und Rapper mit afrikanischen Wurzeln, war außerdem in Wien zu Gast und beantwortete uns in einem sehr berührenden Interview Fragen zu seinem Outing als Transsexueller. Er ist der erste Schweizer Sänger aus der Reggae-Szene, der sich dazu bekennt und damit einen Meilenstein setzen möchte für alle, denen noch der Mut dazu fehlt.
Sendungsgestaltung: Bernadette Ofner & Meriem Aitoussalah
download
Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.
Durch die Frauengruppe Oparis wird die ländliche Bevölkerung im Südsudan beim Anbau von Heilpflanzen unterstützt. Somit sichern sich Kleinbauernfamilien ein nachhaltiges Einkommen. Sämtliche Pflanzen werden zu heilenden Salben, Tees oder Seifen verarbeitet.
Gunda Stegen und Moses Bokassa vom Kräutergarten-Projekt waren live im Studio und sprachen mit Verena Bauer und Claudia Dal-Bianco über die aktuelle Lage im Südsudan, wie auch über die Herausforderungen für dieses Projekt.
Sendungsgestaltung: Verena Bauer & Claudia Dal-Bianco
download
Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.