Archiv für die 'Lateinamerika und Karibik' Kategorie

Der gefährliche Kampf für Menschenrechte und Pressefreiheit

Live-Gespräch mit der Journalistin Dina Meza aus Honduras

Medien sind meist ein wichtiges Instrument, um politische Systeme zu verändern und um die Bevölkerung über die aktuelle politische Lage zu informieren. In den letzten vier Jahren wurden 33 Journalist_innen in Honduras ermordet und nach Mexiko ist Honduras das gefährlichste Land für
Pressevertreter_innen in Zentralamerika. Alternative Medien bekommen eine immer größere Bedeutung im Kampf für Menschenrechte in Honduras.

Die Journalistin Dina Meza ist bei Women on Air im Studio zu Gast und wird über die Medienaktivitäten und die Situation von Journalist_innen in Honduras berichten.

Übersetzerin: Andrea Lammers
Sendungsgestaltung: Verena Bauer und Claudia Dal-Bianco (Frauensolidarität)
Technik: Petra Pint

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Radiomachen für ein Leben in Würde

Wie können wir mit Radio gegen Gewalt gegen Frauen vorgehen? Wie organisieren sich Migrantinnen in Spanien? Women on Air sprechen mit der Frauenrechtsaktivistin Jamileth Chavarría (Nicaragua), auch bekannt als „La Bruja“ (die Hexe), über die Nutzung von Medien für ein Leben in Würde. Jamileth Chavarría hat in ihrem Heimatdorf Bocana de Paiwas ein Radio „Palabra de mujer“ (Stimme der Frau) mitbegründet. Zurzeit lebt sie zur Fortbildung in Madrid, wo sie mit organisierten Migrantinnen zusammenarbeitet.

Moderation: Barbara Tinhofer
Übersetzung: Simone Peter
Technik: Sophie Schaffernicht & Claudia Dal-Bianco

Wiederholung vom 18.September 2013

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Migration und Entwicklung

Globale Dialoge begüßt das neue Jahr

Jedes Jahr beschäftigt sich die Radiogruppe Women on Air in der Sendereihe Globale Dialoge mit einem bestimmten Schwerpunktthema. Im Jahr 2013 werden die Radiomacherinnen sich in ihren Beiträgen mit dem Thema “Migration und Entwicklung” auseinandersetzen.

In der ersten Sendung im neuen Jahr spricht Marta Gomez über Vorurteile und Klischees von Migration, sowie den verschiedenen Aspekten und Ausprägungen weltweit. Zu hören sind Mitschnitte der Heftpräsentation der Frausensolidarität mit dem Titel “Bildung, Migration, Kulturschaffen”.

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“This human world” (Teil 2)

Internationales Filmfestival der Menschenrechte in Wien 2012

Nadine Spring war im Zuge des „This Human World“ Festivals bei der Vorführung des Films „Ciudad Bolívar“ mit anschließender Diskussion als Zuseherin dabei. Thematisiert wurden an diesem Abend vor allem die Zustände des Stadtteils Ciudad Bolívar der kolumbianischen Hauptstadt Bogota. Dieser Stadtteil ist Zufluchtsort für Hunderte von Binnenflüchtlingen, die aufgrund des seit mittlerweile 60 Jahren wütenden Bürgerkrieges in Kolumbien, in Massen vertrieben werden und sich daraufhin in den Slums der Großstädte niederlassen.

Im Anschluss hat Nadine Spring die Regisseurin Dominique Dujenis interviewt, die in Zusammenarbeit mit dem Versöhnungsbund mittlerweile zwei Dokumentarfilme in Kolumbien gedreht hat. Sie spricht über ihre Eindrücke der sozialen Situation in dem lateinamerikanischen Land und über Initiativen der Zivilgesellschaft.

Sendungsgestaltung: Nadine Spring

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Widerstand gegen internationale Sparpolitik und Ausbeutung

Globale Kämpfe und Geschichten mit Reina Quitanilla (Honduras) & Patricia Dyata (Südafrika)

Bereits seit den 1980er Jahren kämpfen AktivistInnen aus dem globalen Süden gegen neoliberale Politiken, welche Frauen am stärksten getroffen haben. Durch die weltweite Rezession und verflochtenen Krisen wird nun auch in Europa. der Sparstift angesetzt, was zur Folge hat, dass Millionen von Menschen in die Arbeitslosigkeit und Armut gedrängt werden, während sich Sozialstandards auflösen.

Women on Air begrüßte live im Studio die zwei feministischen Expertinnen von honduranischen und südafrikanischen Organisationen, die Frauenrechte und Frauenarbeitsrechte verteidigen und fördern. Sie sprachen darüber wie Medien für den Widerstand genutzt und welche Strategien angewendet werden, um gegen die internationale Sparpolitik und Ausbeutung anzukämpfen.

Sendungsgestaltung: Simone Peter & Verena Bauer

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Adios PAN – Hola PRI und viel Glück dem Rest!

Nach 12 Jahren in der Opposition schafft die Partei der institutionalisierten Revolution (PRI) bei den Wahlen 2012 die Rückkehr an die Macht in Mexiko. Bevor die Partei im Jahr 2000 von der konservativen PAN abgelöst worden war, hatte sie das Land 71 Jahre lang autoritär regiert. Der neue Präsident Enrique Peña Nieto erbt von seinem Vorgänger Felipe Calderon einen blutigen Drogenkrieg, eine pressefeindliche Umgebung und ein hohes Maß an Korruption. Die mexikanische Zivilgesellschaft ist gespalten, so fürchtet ein Teil noch mehr Repressionen als zuvor, der andere Teil besteht aus einer ehrgeizigen, erstarkenden Zivilgesellschaft, die ihre Rechte einfordert.

Im Zuge einer Mexikoreise sprach Nadine Spring mit einer Aktivistin der Studentenbewegung „Yo soy 132“, die sich vor allem für das Recht auf Presse und Meinungsfreiheit einsetzt, und mit einem Mitglied der Frauenorganisation „Mujeres para el dialogo“, die Anwaltschaft für Frauenrechte im ganzen Land betreibt. Die beiden Frauen schildern ihre Einschätzung der Lage, erzählen von der vergangenen Legislaturperiode und skizzieren ihre Erwartungen für die Zukunft.

Sendungsgestaltung: Nadine Spring

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„Weben ist Denken”

Die mochilas und deren Symbolik bei den Indigenen Arhuacos in der Sierra Nevada/Kolumbien

Die Verbundenheit zwischen den Menschen und der Natur spiegelt sich in den mochilas wieder. Weben bedeutet, dass der Faden bearbeitet wird, welcher wiederum bei den Frauen der indigenen Gruppe der Arhuacos, einen individuellen Akt des Nachdenkens repräsentiert. Der Faden ist wie eine Nabelschnur, die die WeberInnen mit der Mutter Erde verbindet.
Im Gespräch mit Magdalena Winkler führt uns die Arhuaca Maria Claudia in die Symbolik und den Herstellungsprozess der Mochilas ein.

Sendungsgestaltung: Magdalena Winkler
Übersetzung: Verena Bauer

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Radiomachen für ein Leben in Würde

Wie können wir mit Radio gegen Gewalt gegen Frauen vorgehen? Wie organisieren sich Migrantinnen in Spanien? Women on Air sprechen mit der Frauenrechtsaktivistin Jamileth Chavarría (Nicaragua), auch bekannt als „La Bruja“ (die Hexe), über die Nutzung von Medien für ein Leben in Würde. Jamileth Chavarría hat in ihrem Heimatdorf Bocana de Paiwas ein Radio „Palabra de mujer“ (Stimme der Frau) mitbegründet. Zurzeit lebt sie zur Fortbildung in Madrid, wo sie mit organisierten Migrantinnen zusammenarbeitet.

Moderation: Barbara Tinhofer
Übersetzung: Simone Peter
Technik: Sophie Schaffernicht & Claudia Dal-Bianco

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Puntos de Encuentro – para la transformación de la vida cotidiana

Eine Organisation kämpft mit allen Medien für die Rechte der Frauen

Puntos de Encuentro ist eine feministische Organisation in Nicaragua, die sich für die Rechte und autonomen Lebensräume von Mädchen und Frauen einsetzt. Um dieses Ziel zu erreichen, nutzen sie verschiedene Medien der Kommunikation, wie Fernseh und Radio.

Im April diesen Jahres nahm eine Vertreterin von “Puntos de Encuentro”, Hazel Jiron, am internationalen Medienworkshop der Frauensolidarität in London teil und erzählte Verena Bauer von Women on Air, von den Strategien und Methoden der Organisation, um die Geschlechtergerechtigkeit zu fördern und den Generationenkonflikt in ihrem Land abzubauen.

Sendungsgestaltung: Verena Bauer
Übersetzung gesprochen von Magdalena Winkler

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Land, Frauenrechte und Medien

Studio-Live-Gespräch mit Gästen aus Nicaragua, Kenia und Guatemala

Wie organisieren sich indigene Frauen in Guatemala, um zu ihrem Recht zu kommen? Was haben sich Frauenrechtsaktivistinnen in Nicaragua einfallen lassen, um ihre Stimme gegen Gewalt im Radio erheben zu können? Und: Wie kommen Frauen in Kenia zu ihrem Recht?

Dazu die Studiogäste Isayad Garcia Robleto (Nicaragua), Kay Mengo (Kenia) und Bernarda Velasquez (Guatemala) im Gespräch mit Women on Air.

Sendungsgestaltung: Nina Ahmadi, Verena Bauer, Tina Dobnig, Marta Gomez, Rosa Hannreich Echandía-Suárez, Bettina Harmer, Maria Hörtner, Simone Peters, Petra Pint und Sophie Schaffernicht (Women on Air)

*Die InterviewpartnerInnen befanden sich anlässlich der von Horizont3000 organisierten Konferenz „KnowHow3000: promoting Human Rights – Empowering Civil Society“ in Wien.

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