Monatliches Archiv für Juli, 2005

Kriminalsierung der African Community; Sextourismus in der Dominikanischen Republik

Teil 1: Ein Mitschnitt der Podiumsdiskussion zum Thema “Kriminalsierung der African Community” am 28.4.2005 -Gestaltet von Tamara Neubauer und Karin Knoll. Weitere Informationen hier.

Teil 2: Sonne - Sex - Exotik. Sextourismus in der Dominikanischen Republik. Tausende ÖsterreicherInnen bereisen jedes Jahr die Dominikanische Republik. Doch die Karibikinsel ist nicht nur bekannt für ihre paradiesischen weißen Sandstrände, sondern entwickelte sich seit Ende der 1980er Jahre auch zu einer beliebten Sextourismusdestination für Frauen und Männer aus Europa und den USA. Einschlägige Websites und Männerforen im Internet bewerben die Inselrepublik als sexuelles Paradies mit heißblütigen Frauen, wo alles erlaubt ist. Was dies für die lokale Bevölkerung bedeutet, welche Möglichkeit sie haben am Tourismussektor zu partizipieren und welche Interessen und Strukturen dahinterstehen erzählt uns die dominikanische Soziologin Clara Baez anhand des Fallbeispieles Boca Chica, einem Urlaubsort an der Südküste der Dominikanischen Republik.

Sendungsgestaltung: Ulla Ebner.

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Meine Liebe will frei sein! Queer Identities in der Türkei

Ebru ist eine junge Frau mit klaren Vorstellungen. Sie möchte einen interessanten Job, etwas mehr Zeit für ihren Freundeskreis, Unabhängigkeit von ihrer Familie und eine liebevolle Beziehung. Ebru lebt in Istanbul. Ebru ist lesbisch. Sie ist eine der ProtagonistInnen des Films “Halbes Leben”, der beim Queer-Filmfestival identities 2005 in Wien seine Weltpremiere hatte. Einblicke in den Alltag türkischer Homo- und Transsexueller sowie ein Interview mit Ebru stehen im Mittelpunkt der Sendung, die auch rechtliche und soziale Rahmenbedingungen der “Queer Identities” in der Metropole Istanbul aufzeigt. Mehr Information hier.

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Zum Treffen der Alternativen NobelpreisträgerInnen in Salzburg & Migration von Brasilianerinnen

Teil 1: Zum Alternativen Nobelpreis und zu Helena Norberg-Hodge, eine der PreisträgerInnen, die im Juni in Salzburg an einem Treffen teilgenommen hat. Informationen zum Alternativen Nobelpreis und dem Treffen in Salzburg hier.
Gestaltung: Ines Fohler

Teil 2: Von kaffeebraunen Schönheiten und weißen Märchenprinzen. Gestaltung: Ulla Ebner, Josefa Rial. Brasilien ist nicht nur das Land des Samba, sondern auch der Wirtschaftskrisen, was viele Brasilianer und Brasilianerinnen dazu veranlasst, ihr Glück im Ausland zu suchen. Migration ist gerade in Brasilien ein zunehmend weibliches Phänomen. Doch für viele Frauen entpuppt sich der Traum vom sorgenfreien Leben in Europa als Alptraum. Im April diesen Jahres war Jaqueline Leite von der brasilianischen Frauenorganisation CHAME zu Besuch in Wien. Das Projekt CHAME in Salvador da Bahia ist ein Präventionsprojekt, das sich gegen die sexuelle Ausbeutung von Frauen richtet. Ziel des Zentrums ist es, brasilianische Frauen frühze itig über die Mechanismen des Frauenhandels und Sextourismus aufzuklären. In einem Gespräch mit Women on Air erzählte Jaqueline Leite von der Situation von Frauen im Bundesstaat Bahia, von den Träumen und Vorstellungen eines sorgenfreien Lebens mit einem weißen Märchenprinzen, sowie der Präventionsarbeit von CHAME.

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Johanna Dohnal im Porträt & NGO Ethical Trading Initiative

Part 1: Machtverhältnisse sind nicht geschlechtsneutral. Porträt der ersten österreichischen Frauenministerin Johanna Dohnal. Anlässlich der Vorstellung der Homepage von Johanna Dohnal gab die ehemalige Frauenministerin ein Interview für “Globale Dialoge”, in welchem sie über ihre Zeit als Frauenstaatssekretärin (1979 bis 1990) und Frauenministerin (1990 bis 1994) berichtet, über die Anfänge der Solidarität mit Nicar agua, die Aufbruchsstimmung der Frauenbewegungen nach den ersten Weltfrauenkonferenzen und die Vorhaben einer Ministerin a.D. im (Un)Ruhestand. http://www.johanna-dohnal.at Das Interview führte Helga Neumayer.

Part 2: Über die NGO Ethical Trading Initiative. Im Mai haben sich die verschiedenen Stakeholder in London auf einer Konferenz getroffen um darüber zu diskutieren, wie Unternehmen am besten ihre Kaufkraft verwenden können, um das Leben von Millionen von ArbeiterInnen in ihren Zulieferketten zu verbessern. Der Fokus war darauf gesetzt, wie die beteiligten Unternehmen, wie Levi´s Strauss, Gap etc., ihre Wirtschaftspraktiken mit ihrem Zugeständnis die internationalen Arbeitsstandards einzuhalten verbinden können. Eine der Mitglieds-NGOs ist Oxfam. Eine Oxfam-Mitarbeiterin aus Bangladesh und eine aus Sri Lanka berichten von ihren Erfahrungen.

Musik von Putumayo World Music:

Latinas

1. Totó La Momposina: Los sabores del Porro

2. Eva Ayllón: Raíces Negras

3. Celina Gonzáles: Guajira linda

Ethical Trading Initiative

Oxfam
Frauensolidarität
Gestaltung der Sendung: Veronika Mayr.

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