Weihnachten aus der Sicht von MigrantInnen.
Gespräche und Interviews mit MigrantInnen über ” ihr” Weihnachtsfest, ihre Traditionen und Hoffnungen.
Gestaltung: Waltraud Zirngast
Musik für Dienstmädchen, Taxifahrer und für alle
Der Forró, ein folkloristischer Musikstil aus Nordost-Brasilien wurde in Brasilien lange Zeit als etwas Hinterwäldlerisches betrachtet. Denn schließlich wurde er von MigrantInnenen aus dem Nordosten, dem “Armenhaus” Brasiliens in die Städten gebracht. Inzwischen hat er jedoch längst Einzug in die Clubs großer Städte wie Sao Paolo gehalten und erfreut sich auch in Wien b ei brasilianischen MigrantInnen und anderen ÖsterreicherInnen zunehmender Beliebtheit. Isabel Lehner, eine in Österreich lebende Brasilianerin, erzählt vom Image dieser Musik im Rio der 70er Jahre, der Sehnsucht von MigrantInnen und der Angst österreichischer Männer, die Hüften zu schwingen.
Gestaltung der Sendung: Ulla Ebner
Musik:
Ein Interview mit einer bewegenden Frau - Mama Darlina aus Südafrika Im Rahmen der Dritten Österreichischen Entwicklungstagung war Mama Darlina, Chairperson des New W omen’s Movement in Südafrika, eine NGO, die sich für das Empowerment von Frauen einsetzt, zu Gast in Österreich. In einem Interview erzählt sie über die Organisation, deren Entstehung sowie ihr eigenes Leben und persönlichen Erfahrungen. Dies ist die Geschichte einer Frau, die gelernt hat sich in einer rassistischen und sexistischen Gesellschaft durch zu setzen und, die dieses Wissen seit Jahrzehnten an andere Frauen in Südafrika - und nun auch in Österreich - weitergibt.
Die Sendung gestalteten: Tamara Neubauer, Julia Günther und Andrea Ben Lassoued.
EPIMA - Zwischen den Stühlen- jugendliche Flüchtlinge in Österreich
Junge AsylwerberInnen werden im Programm EPIMA 2 an den Arbeitsmarkt herangeführt und sollen hier Raum bekommen, ihre beruflichen Interessen zu verfolgen- Mädchen und Burschen im Modul Graz, über ihr Leben “zu Hause” und hier.
Gestaltung: Karin Knoll
Reis - Vom göttlichen Korn zur Handelsware Im Gespräch mit Romeo Quijano und Vandana Shiva
“Sie kamen als Händler und wurden zu Herrschern.” So beschreibt die indische Umwelt- und Frauenaktivistin Vandana Shiva den Einfluss von Konzernen auf ihre Heimat Indien seit der Kolonialzeit. Im Rahmen dieser Sendung machen sich Vandana Shiva und Romeo Quijano, Präsident des philippinischen Pesticide Action Network Gedanken über die Auswirkungen von Grüner Revolution und Globalisierung auf die Situation kleiner Reisbauern und -bäuerinnen in Asien. VertreterInnen des Agrokonzerns Bayer CropScience wiederum berichten von der Unmöglichkeit, mit modernen Pestiziden Selbstmord zu begehen.
Gestaltung der Sendung: Ulla Ebner
Musik: