Monatliches Archiv für August, 2006

Mehr Dornen als Rosen - Georgien nach der Rosenrevolution

Im Herbst 2003 erlebte Georgien eine Revolution, die allein schon durch ihren zarten Namen - Rosenrevolution weltweit Sympathien und Hoffnungen erweckte. Doch was ist aus diesen Hoffnungen geworden? Women on Air hat dazu zwei georgische Universitätslehrerinnen befragt: Dr. Charita Jashi, Universitätsprofessorin in Tiflis und Präsidentin der Association of Gender for Social Economic Development. Sie wurde bei der WIDE Jahreskonferenz im Juni 2006 in Warschau interviewt. Frau Uzia Galdavadze leitet an der Universität in Tiflis die Abteilung für internationale Beziehungen. Sie war im Dezember 2005 beim Kongress Innovationen und Reproduktionen in Kulturen und Gesellschaften (IRICS) in Wien zu Gast. Beide Interviewpartnerinnen beleuchten die aktuelle Situation Georgiens mit kritischem Blick. Wie steht es um den Ausbau demokratischer Rechte und die Meinungsviefalt? Hat sich die soziale Situation der Menschen im Land wesentlich verbessert? Wie hat sich die politische Entwicklung auf das Leben der Frauen ausgewirkt?

Die Sendung wurde gestaltet von Waltraud Zirngast.

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About Female Tunes - Neues aus der Weltmusik

Neues aus der Weltmusik: Natacha Atlas Ein Interview mit der Sängerin Natacha Atlas zu musikalischer und kultureller Identität, zur Lage im Nahen Osten und zur Situation von Frauen in der so genannten “orientalischen” Welt, aufgenommen beim Kremser Musikfestival “Glatt und Verkehrt” am 30. August 2006. Untermalt wird die Sendung von Aufnahmen des CD-Albums “Best of Natacha Atlas”.

Interview und Sendungsgestaltung: Helga Neumayer

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Without a Trace

Brasiliens verschwundene Kinder

“Viele Mütter glauben, dass ohnehin keiner die Kinder von uns armen Leuten stiehlt, sondern nur die der Reichen, weil die schöner sind und weil man da Lösegeld kassieren kann.” erzählt dona Tercilia, deren geistig behinderter Sohn vor 14 Jahren spurlos verschwand. Immer wieder verschwinden in Brasilien Kinder und Jugendliche aus den Favelas, den illegalen Armenviertel der Städte. Die Polizei unternimmt für gewöhnlich nichts. Ganz im Gegenteil. Gerüchteweise ist ja die Polizei selbst oft in das Verschwindenlassen involviert. Für illegalen Organhandel oder Kinderprostitution, wird hinter vorgehaltener Hand gemunkelt. Women on Air besuchte die Maes do Brasil (Mütter Brasiliens), eine Vereinigung von Müttern, deren Kinder verschwunden sind und sprach mit dona Tercilia und der Psychologin Valeria Magalhaes über dieses Phänomen sowie die Bewältigungsstrategien der Mütter.

Sendungsgestaltung: Ulla Ebner

Musik:

-Maria Bethania: Onde estará o meu amor

-Phil Manzanera: Desaparecidos

-Puro Style: Chama a Policia

-Skunk Anansie: Fucking Political

-Lom-C: Esperando Esperanza

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Maria se fué: Maria auf und davon

Fetzige Frauenweltmusik zu Maria Himmelfahrt Drei DJanes - Dona Mari Ulla, Mari Yvo und Mari Haji - stellen ihre Hits aus der Welt des Vodoo, der Bachata, des Forró und anderer Rhythmen zu Maria Himmelfahrt vor und sprechen über ihre mariologischen Recherchen.

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Interventionen im öffentlichen Raum

Auf der “Haut der Stadt”

Kulturarbeit als Interventionen im öffentlichen Raum

Das Anliegen, mit ihrer Arbeit nach Außen auf die Straße zu gehen und die “Haut der Stadt” zu gestalten, verbindet MAIZ (Autonomes Migrantinnenzentrum/Österreich) und die Mujeres Creando (Bolivien). Kreativität, das Konzept der Anthropophagie und das Außerhalb des Systems, das inmitten dessen liegt werden als Strategien genutzt, um Bedürfnisse und Kritiken sichtbar zu machen. Rubía Salgado, Mitbegründerin des Autonomen Integrationszentrums von und für Migrantinnen (MAIZ), erzählt von den Strategien, öffentliche Räume für die politische Kulturarbeit zu nutzen und zieht einen Vergleich zwischen der Arbeit von MAIZ und der des bolivianischen Aktivistinnenkollektivs Mujeres Creando.

Eine Sendung gestaltet von Aleksandra Kolodziejzyk.

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Geraubte Kinder - Eine argentinische Aktivistin im Gespräch

Vor 30 Jahren verschleppte und ermordete die von General Videla angeführte Militärdiktatur regimefeindliche Personen. Die “Abuelas de Plaza de Mayo” suchen seither die Kinder, die den Ermordeten gestohlen und von den Tätern groß gezogen wurden. Im “Archivo Biografico Familiar” dokumentieren sie die wahre Geschichte jener Kinder. Josefina Casado, Leiterin des Archivs erzählt über ihre Arbeit. Eine Sendung gestaltet vom ai-Netzwerk Frauenrechte

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Haiti - die besessene Insel

Kritische Stimmen zur UN-Mission am Lateinamerika-Alternativengipfel

Die Euphorie über die politische Unabhängigkeit Haitis im Jahr 1804 hielt nicht lange an, da sie mit einem Verlust der wirtschaftlichen einherging. Die jüngste Ausformung der “Besessenheit” und Fremdherrschaft stellt die UNO-Mission dar, welche aufgrund der prekären Sicherheitslage auf der Insel entsandt wurde. Von den drei Insidern Sandra Quintela, Camille Chalmer und Maurice Lemoine wird das Mandat der UNO-Mission kritisiert, das an den Bedürfnissen der Bevölkerung vo rbeigeht und vor allem den Alltag der Haitianerinnen negativ beeinflusst.

Sendungsgestaltung: Ines Fohler

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Macón - Born with a voice of her own

A portrait of Colombian artist Macón Maria Consuelo Vargas de Speiss or popularly known as `Macón´ is a painter and sculpturist from Colombia. After her immigration to Europe she inculcated in herself a passion to be an artist, something which was otherwise impossible for her back in home land. Her artistic talent had taken her to the various famous art institutes. Living between the cultures and continents she searches for her identity. Her art speaks about integration and coexistence, her eyes looks for her root.

Music courtesy: DJane Kumari Haji

Produced by: Sarita Jenamani

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