Monatliches Archiv für März, 2008

Zur Situation der MuslimInnen in Gujarat

In Ahmedabad und anderen Städten des nordindischen Bundesstaates Gujarat kam es 2002 zu brutalen Angriffen auf den muslimischen Bevölkerungsteil. Autorin und Aktivistin Bina Srinivasan beschreibt im Interview mit Woman on Air Helga Neumayer diese Übergriffe als Teil eines systematischen Plans von rechten Hindunationalisten beim Aufbau eines „gereinigten“ Hindureiches.

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Hoffnung am Tigris

Das Projekt „One Hope for Women” richtet sich an intern vertriebene Frauen, die in den Armenviertel am Stadtrand von Diyarbakir leben. Jüngste Zahlen einer türkischen Universität sprechen von 850.000 bis zu einer Million IDPs (Internally Deplaced Persons) in der Türkei, die durch Krieg und Staudammprojekte im Osten des Landes ihre Dörfer verlassen mussten. Über 3.000 Dörfer wurden durch die „Politik der verbrannten Erde“ zerstört, die BewohnerInnen ihrer Lebensgrundlagen und sozialer Netzwerke beraubt. Es sind in erster Linie Frauen in den Armutsvierteln, die von Arbeitslosigkeit betroffen und mit steigender Gewalt im engerem sozialen Umfeld konfrontiert sind. Kiymet Ceviz ist Mitarbeiterin von LEEZA (Liga für emanzipatorische Entwicklungszusammenarbeit), eine österreichische Organisation, die das Projekt „One Hope for Women“ gemeinsam mit dem lokalen Frauenzentrum ins Leben gerufen hat. „One Hope for Women“ geht in den Bereichen Gesundheit, Bildung und psychologische Beratung auf die speziellen Bedürfnisse der Flüchtlingsfrauen ein. Kiymet Ceviz besuchte das Projekt im Oktober 2007 und weiß über die Fortschritte und die enorme Bildungsmotivation der Frauen zu berichten.

Sendungsgestaltung und Moderation: Helga Neumayer.

Musik: Aynur

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Wie erkennt man eine Feministin? Teil 2

Die Ergebnisse einer Spontanumfrage.
Gestaltung: Ulla Ebner
Der erste Teil dieser Serie wurde bereits am 17.3. 08 gesendet.

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Street harassment in Kairo. Aktionstag des Egyptian Center for Women’s Rights gegen sexuelle Belästigung

Aktionstag ECWR

Anstarren, Zungenschnalzen, Nachpfeifen, Anpöbeln, Herandrängen, Angrapschen… sexuelle Belästigung in Kairo hat viele Facetten. Und ist allgegenwärtig. Mit Infokampagnen und Aktionstagen kämpft die ägyptische NGO ECWR seit 1996 für Frauenrechte und gegen Formen sexueller Belästigung im Alltag. Eva Reinbacher berichtet vom Awareness Day against Sexual Harassment Mitte Feber im Goethe-Institut in Kairo.

Sendungsgestaltung: Eva Reinbacher

Tonaufnahmen:

Interview mit Engy Ghozlan, Projektkoordinatorin von ECWR (Kairo 2008)

Interview mit Dr. Friedrich Dahlhaus, Leiter der Kulturabteilung des Goethe-Instituts Kairo (Kairo 2008)

Live-Musik und Atmosphärisches vom Aktionstag am 15.02.2008 in Kairo

Links:

http://www.ecwronline.org

http://www.goethe.de/kairo

Weiterführende Literatur:

Feministisches Kollektiv (Hg.): Street Harassment. Machtprozesse und Raumproduktion. Mandelbaum 2008

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„Die Anderen im Schulbuch“ Buchpräsentation und Podiumsdiskussion

Heidi Weinhäupl und Christa Markom analysierten die häufigsten im Unterstufen-Unterricht verwendeten Geografie-, Biologie- und Geschichtebücher auf die Frage nach der Darstellung der „Anderen“ und stellen die Ergebnisse ihres Buches bei einer Podiumsdiskussion vor. Araba Evelyn Johnston-Arthur brachte dabei ihre Sicht der Darstellung von afrikanischen Menschen im österreichischen Unterricht ein. Das Buch ” Christa Markom/Heidi Weinhäupl. Die Anderen im Schulbuch. Rassismen, Exotismen, Sexismen und Antisemitismus in österreichischen Schulbüchern ” ist im Verlag Braumüller 2007 erschienen.

Die Texte aus dem Buch liest Inge Stecher-Schubert.

Die Musik zur Sendung stammt von Maya de Luz von der Internetplattform: jamendo.com

Gestaltung der Sendung: Margit Wolfsberger

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Wie erkennt man eine Feministin? Teil 1

Die Ergebnisse einer Spontanumfrage.
Gestaltung: Ulla Ebner

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Teil 2 dieser Reihe befindet sich hier.

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Chicles, Cigarillos, Caramelos

Kinder, die arbeiten müssen, um zu überleben. Kinder, die arbeiten wollen, um ihre Familien zu unterstützen. Kinder die arbeiten, um sich den Schulbesuch leisten zu können. Kinder, die arbeiten, weil sie sich ein Taschengeld verdienen möchten: Die Motive für Kinderarbeit sind vielfältig. Angesichts der plakatierten Exzesse und der unleugbaren Ausbeutung von Kindern durch Erwachsene, geht es in der öffentlichen Diskussion aber allein darum, wie ein weltweites Verbot der Kinderarbeit am besten durchgesetzt werden kann.Die Organisation der arbeitenden Kinder in Lateinamerika (NATS) fordert hingegen, dass Kinder ein Recht haben sollten, unter würdigen Bedingungen zu arbeiten. In diesem Radiofeature von Georg Wimmer/„Magazin um 5“ kommen VertreterInnen der lateinamerikanischen Kinderbewegung ebenso zu Wort wie ihre Eltern und VertreterInnen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO, die die Aktivitäten der Kinderbewegung mit Argwohn verfolgen.

(Sendung übernommen von: Magazin um 5 / Freie Radiofabrik Salzburg)

Diese Sendung wurde mit dem “Radiopreis der Erwachsenenbildung 2007″ ausgezeichnet.

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ANACAONA - Die Fussnoten der kubanischen Musikgeschichte

Die Musik der alten Männer von Buena Vista Social Club hat eine neue Modewelle des Son ausgelöst, meint die deutsche Ethnologin Ingrid Kummels (Foto). In den 1930ern stellte der Son in Kuba eine musikalische Revolution dar, da erstmals Oberschicht und Unterschicht zu den selben Rhythmen tanzten. Weniger bekannt ist, dass Frauen bei dieser Entwicklung eine große Rolle spielten.

Gestaltung: Ulla Ebner

Musik: Septeto Anacaona & Ciro Rimac (1936-1937)

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„Einen Sarg für deine Zunge!“

OFP-Aktivistin Maria Jackeline Rojas Castañeda im Gespräch zu den Herausforderungen der Medienarbeit in der kolumbianischen Frauenbasisarbeit Seit 1972 ist die Frauenbasisorganisation OFP (Organización Femenina Popular) in der Region Magdalena Medio in der kolumbianischen „Benzinhauptstadt“ Barrancabermeja tätig. Die OFP richtet sich mit den vielfältigsten Strategien gegen den bewaffneten Konflikt zwischen Staat, Guerilla und Paramilitärs, der viele Menschenleben gekostet und das soziale Netz zersetzt hat. In diesem Krieg gibt es eine Unzahl binnenvertriebener Frauen, die alle Bereiche des Lebens wie Wohnen, Gesundheit, materielle Versorgung und die Einforderung von Gerechtigkeit für sich und ihre Familienangehörigen und Nächsten organisieren müssen. Ein Instrument, um an die Menschen in der Region Magdalena Medio heranzukommen und Information zu verbreiten, ist die Medienaktivität in Print, Funk und Fernsehen. Anfang November 2007 befand sich die leitende kolumbianische OFP-Aktivistin Maria Jackeline Rojas Castañeda zu einer Rundreise für die Kampagne „1 Million Freundinnen und Freunde der OFP“ in Österreich und erzählte bei dieser Gelegenheit über die erfolgreichen, aber schwierigen Medienaktivitäten der Organisation.

Sendungsgestaltung: Helga Neumayer

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