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Seit nun knapp zwei Jahren sendet ein muslimisch-jüdisches Radio im multikulturellen Bristol gemeinsam Programm aus und über die lokale Community und jüdisches bzw. muslimisches Leben. Wichtigstes Ziel ist der Dialog auf lokaler Ebene allen weltpolitischen Krisen zum Trotz. Shabana Kausar, eine der RadiomacherInnen, erzählt in einem Interview mit Margit Wolfsberger von den Anfängen des Radios, der Arbeitsweise und der Einbeziehung von Frauen in die Programmgestaltung. Im zweiten Teil der Sendung gibt es einen Auszug aus der Hörgeschichte “Dove” von Sheila Yeger, die als Podcast bei Radio Salaam Shalom angeboten wird.
Mehr Infos unter:salaamshalom.org.uk
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Sendungsgestaltung: Margit Wolfsberger
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Eine weihnachtliche Lesung mit Woman on Air Barbara Karahan und der slowenischen Autorin Maruşa Kresé; ein Gespräch mit der in der Weltmusikproduktion tätigen Katrin Pröll zu Musikfestivals in Österreich und in der Westsahara; eine Begegnung mit Katrin Pelzer (Frauensolidarität Wien) zum Thema Arbeitsrechte für Frauen in der informellen Wirtschaft; ein Interview mit Rkhia Mejdoubi zur Arganölgewinnung in Marokko; ein Gespräch mit Nina Ahmadi vom kurdischen Frauenverein AVESTA (Wien) zur einjährigen internationalen Kampagne gegen Gewalt an Frauen unter dem Titel „Unsere Ehre ist unsere Freiheit“ und eine Rückschau auf die CD-Edition der Women on Air „Literatur erzählt Kultur“ mit Ulla Ebner. Die Sendung wurde gestaltet und präsentiert von Helga Neumayer (Frauensolidarität Wien).
Mit Musik von: Charbel Rouhana, Gadjo Dilo, Tom Waits, Novi Sad, Les Boukakes, Maria de Barros, Rosario, Aynur u.v.a.
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Ein Portrait der Literatin Ishraga Mustafa Hamid
Die ursprünglich aus dem Sudan stammende Dichterin, Aktivistin und Wissenschaftlerin Ishraga Mustafa Hamid lebt nun seit beinahe 16 Jahren in Österreich. Im Gespräch mit Bettina Moser berichtet sie über die vielfachen Diskriminierungen, die sie im Zuge ihrer Migration erleben musste. Sie spricht aber auch davon, wie sie ihre Migrationserfahrungen vor allem durch das Schreiben verarbeitet. Für Ishraga ist ihr Schreiben Befreiung und ihr Lachen Politik.
Sendungsgestaltung: Bettina Moser
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Das Jahr 2008 haben wir unter das Motto „Literatur erzählt Kultur“ gestellt und uns mit dem Literaturschaffen von Frauen in aller Welt auseinandergesetzt. Ein Best Of „Literatur erzählt Kultur“ haben wir jetzt als Sammlung von sieben Hörbeiträgen herausgebracht: http://literatur.o94.at/ Helga Neumayer und Ulla Ebner führen durch die Sendung und präsentieren Hörproben: 1) Wege aus dem “reinen Labyrinth” Herausforderungen im Kulturschaffen von Frauen im Iran. (Gestaltung: Helga Neumayer) Kulturschaffende Frauen und Menschenrechts-aktivistinnen im Iran arbeiten unter Beschränkungen der Zensur und mit der Gefahr von rigorosen Strafen, dennoch sind Frauen der wichtigste Faktor in den politischen Geschehnissen des Landes, weil sie mit großem Mut in aller Öffentlichkeit Gesetz und Regierung herausfordern. Im Beitrag kommen drei kulturschaffende Frauen vom Verlagswesen und aus dem Theater zu Wort, die in ihrem Bereich Erfolgreiches geleistet haben und weiterhin im Iran tätig sind. Die langjährig tätige Verlegerin Shala Lahiji musste für ihr hartnäckiges Eintreten gegen die Zensur auch schon im berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis einsitzen. Dennoch denkt sie nicht ans Aufgeben: „Wenn ich nur ein bisschen Veränderung verursachen kann, dann ist das auch meine Pflicht, das zu tun. Es sei denn, sie lassen mich überhaupt nichts mehr tun“. 2) “The people that are we” Schriftstellerinnen aus Ozeanien. (Gestaltung Margit Wolfsberger) Ozeanien beflügelt seit dem 18. Jahrhundert die Phantasie vieler EuropäerInnen und zahlreiche literarische Schriften und Reiseberichte bezeugen diese Faszination. KünstlerInnen aus Ozeanien sind hingegen selten in der „westlichen“ Literaturlandschaft präsent. Women on Air präsentiert das literarische Schaffen von Sia Figiel, Tusiata Avia und Teresia Teaiwa: drei Künstlerinnen aus Ozeanien, die als „Performing Poets“ ihre Sicht auf die pazifische Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft künstlerisch vermitteln. Ebenso vielfältig wie die Themen, die sie aufgreifen und verarbeiten, sind die Formen, in denen sie sich ausdrücken: Gedichte, Kurzgeschichten, Romane, Theaterstücke, Kinder-literatur und wissenschaftliche Abhandlungen sind hier vorzufinden. Die Werke von Sia Figiel, Tusiata Avia und Teresia Teaiwa vermitteln ein überaus lebendiges Bild vom Leben in Ozeanien und den Problemen, Freuden, Gedanken, Wünschen, Visionen und Ängsten der Menschen und im Besonderen von Frauen.
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16 Tage gegen Gewalt an Frauen
Am Beispiel Afrika zeigt Woman on Air Andrea Hiller, wie sehr Frauen in Konfliktzonen Gewalt – insbesondere sexueller Gewalt - ausgesetzt sind. Und sie zeigt auch, welch bedeutetnde Rolle Frauen im Friedensprozess. spielen können.
Sendungsgestaltung: Andrea Hiller
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16 Tage gegen Gewalt an Frauen
70% aller Morde an Frauen weltweit werden von ihren Partnern oder Ex-Partnern begangen. In Österreich wird jede fünfte Frau von ihrem Partner oder von einem männlichen Verwandten geprügelt, getreten, bedroht oder vergewaltigt. Auf diese und ähnlich erschreckende Tatsachen möchten Frauen in aller Welt im Rahmen der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“, aufmerksam machen, die jedes Jahr von 25. November bis 10. Dezember stattfindet. So auch Women on Air. Ulla Ebner spricht diesmal mit Karin Eckert über die Situation in Peru. Welchen Formen von Gewalt sind peruanische Frauen ausgesetzt? Wie wehren sie sich dagegen? Wie sehr schützt sie der peruanische Staat?
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