Interview mit Shefalia Sharma und Ranja Sengupta zum geplanten EU-Indien-Freihandelsabkommen
Welche Interessen machen die beiden sogenannten „größten Demokratien“ der Erde zu Partnerinnen? Warum werden die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen geführt? Und warum fürchten Akteurinnen der Zivilgesellschaft verheerende Folgen für die Existenzgrundlagen vieler Menschen? Wie schaut die Geschlechtergerechigkeit der Zukunft aus? Helga Neumayer (Frauensolidarität) fragte dazu zwei Vertreterinnen der indischen Zivilgesellschaft.
Sendungsgestaltung: Helga Neumayer
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Ein junges Liebespaar von heute erzählt, wie junge Menschen im Iran ihre Freizeit verbringen. Sie erklären, welche Rolle Eltern, Familie und Politik haben. Burschen und Mädchen sind gemeinsame Partys verboten, Alkoholkonsum ist ein großes Risiko, Kleidungsvorschriften werden polizeilich kontrolliert und es kommt vor, dass die Polizei zu Hause anklopft, wenn die Musik zu laut ist. Auch unser Pärchen hatte schon gefährliche Erlebnisse durchstanden …
Mit Musik vom CD-Album Tehran Express
Sendungsgestaltung: Women on Air
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Ein Studio-Gespräch mit Claudia Heu & Jeremy Xido (Cabula6) und Eugenia aus Macondo
Am Stadtrand Wiens zwischen Flughafen, Autobahn und Fantasie existiert eine Siedlung, die nach einem fiktiven Dorf aus García Marquéz´ Roman „Hundert Jahre Einsamkeit“ benannt wurde: Macondo. Flüchtlinge – Frauen, Kinder, Männer - von Kriegsschauplätzen aus aller Welt treffen auf BewohnerInnen, die schon seit 1956 an diesem Ort ihre Heimat suchen.
Wie sehen Leben, Anekdoten und Erfahrungen in solch einem Durchzugsraum aus? Dieser Frage gingen die Kulturschaffenden des Projekts Cabula6 gemeinsam mit den BewohnerInnen Macondos in der mehrmonatigen Unternehmung „Life on Earth“ nach.
Mit Women on Air halten sie Rückschau auf die Projektprozesse der letzten Monate.
Moderation: Helga Neumayer (Frauensolidarität)
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Ein Frauenfilmfestival im Mai
Worin besteht die Mehrfachausbeutung von Frauen? Warum ist billige Frauenarbeit ein Standortvorteil? Was hat er mit hohen Wachstumsraten zu tun? Wo überall leisten Frauen Widerstand auf dieser Welt? Wie stehen ihre Chancen?
Diese Fragen stellen Women on Air den Organisatorinnen des Frauenfilmfestival „Female Labour Moves!“, welches am 28. und 29. Mai im Wiener Schikaneder-Kino stattfinden wird.
Sendungsgestaltung: Armilda Lackaj
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Roma-Frauen in Osteuropa
„Roma in Ost- und Südosteuropa leben von Diebstählen oder von der Sozialhilfe. Sie sind faul, ungebildet und vermehren sich wie Kanickel. Schuld an all dem sind ihre – im übrigen patriarchalen – Traditionen“. Soweit die gängigen Vorurteile, wie man sie in Osteuropa häufig zu hören bekommt.
Die Angst, dass sich die „Zigeunerbevölkerung“ zu stark vermehren könnte, ist groß und sie ist alt. Um das zu verhindern, haben Ärzte in der Vergangenheit schon manchmal nachgeholfen. Women on Air sprach mit Roma-Vertreterinnen und Menschenrechtsaktivistinnen in Ungarn über Zwangssterilisierungen, Männerbünde und was Jungfräulichkeit mit guter Ausbildung zu tun hat.
Mit Musik von Romano Drom (Ungarn) u.a.
Sendungsgestaltung: Women on Air
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Eindrücke vom autonomen feministischen FrauenLesben-Treffen in Wien
Woman on Air Bettina Moser war dabei, als zu Ostern 2009 das europaweite FrauenLesben-Treffen in Österreich stattfand. Viele Workshops gaben Einblick in das Leben und die Kämpfe von Frauen und Lesben in anderen Ländern:
Anna Nureeva aus Russland betont in ihrer Präsentation, dass ein solches Treffen in Moskau unmöglich wäre. Auch im Iran, so Shadi Amin, sind lesbische Frauen noch meilenweit davon entfernt, in die Öffentlichkeit zu treten. Viele unterziehen sich lieber einer Geschlechtsumwandlung, um gesellschaftlich akzeptiert zu sein. Feministische Friedensaktivistinnen in Israel hingegen müssen gegen ganz andere Probleme kämpfen, wie Mieke Hartmann zu berichten weiß. Warum in Venezuela inzwischen viele Lesben „raus aus dem Kasten“ kommen kann Zoraida Nieto beantworten.
Mit Frauenweltmusik aus allen genannten Ländern
Durch die Sendung führt Bettina Moser
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