Green Economy in Honduras: Indigener Widerstand gegen den Ausverkauf von Wasser, Wald und Land
Die Feministin Bertha Cáceres, vom indigenen Volk der Lenca ist Koordinatorin des Rates der indigenen Völker von Honduras (COPINH). In Anerkennung für ihren Einsatz für Menschenrechte, Frauenrechte und die Erhaltung der Biodiversität bekam sie am 16. Juni 2012 den Shalom-Preis für Gerechtigkeit und Frieden in Deutschland verliehen.
Am 13.6.2012 sprach Bertha Cáceres an der Universität für Bodenkultur über die sozialen, bäuerlichen und indigenen Bewegungen in Honduras. Dabei kritisierte sie vor allem den Boom der Green Economy in Honduras, der Ursache ist für die sich verstärkenden Ressourcenkonflikte: z. B. durch grüne Energie wie Wasserkraft (Staudammbau), Agrartreibstoffe (Palmöl und Zuckerrohr) oder den Handel mit Emissionsrechten im Zuge des Kyoto-Protokolls
Sendungsgestaltung: Verena Bauer
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Fußball-WM 2010: Sportriesen spielen ein eigenes Spiel
Anlässlich der EM 2012, wiederholten wir das Livegespräch mit Gina Cano und Carla Erazo, zwei Arbeitsrechtsaktivistinnen aus Honduras. Sie berichteten über die Hintergründe der Sportartikel-Industrie und dem globalen Engagement für faire Arbeitsbedingungen.
Moderation: Kathrin Pelzer (Frauensolidarität)
Übersetzung: Carmen Alcalde Frank
Wiederholung vom 18. Mai 2010
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Das Wort Hemayat stammt aus der persisch-arabischen Sprache und bedeutet Schutz bzw. Betreuung. Der Verein Hemayat wurde 1995 gegründet und hat sich in Wien als Zentrum für medizinische, psychologische und psychotherapeutische Betreuung von Folter- und Kriegsüberlebender etabliert.
Für diese Livesendung wurde Nora Ramirez Castillo eingeladen, die für die Erstgespräche mit den Betroffenen zuständig ist. Mit ihr werden wir über Trauma und Traumatherapie nach Erfahrungen von Krieg und Folter reden.
Wir wollen einen Überblick geben über die Tätigkeit des Vereines, aber auch über diverse Probleme, die die Arbeit behindern. Anschließend berichten wir über das kommende Benefizsommerfest.
Sendungsgestaltung: Bettina Harmer
Technik: Marta Gomez
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Im Interview mit der ägyptischen Soziologin Mona Abaza
Das Bild der verschleierten Frau, die von ägyptischen Sicherheitskräften bis auf den blauen BH entblößt, geschlagen und getreten wurde, ging um die Welt und gilt als Symbol für die Brutalität des ägyptischen Militärs.
Die ägyptische Soziologin Mona Abaza befand sich anlässlich der Veranstaltung “Islamische Demoktratien? Ägypten und die arabische Epochenwende” Ende April in Wien und gab Women on Air ein Interview. Sie sprach über die Rolle der Frau in den ägyptischen Protestbewegungen, die brutale Vorgangsweise des Militärs, das neue Parlament und darüber wie sie die Zukunft des Landes einschätzt.
Sendungsgestaltung: Verena Bauer
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