Labor der Gewalt

Ein Theater im Kampf für Gerechtigkeit für Ciudad Juarez (Mexiko)

Ciudad Juarez liegt an der Grenze zu den USA. Es ist ein Migrationsort, der die traurige Berühmtheit erreichte, die Stadt der Feminizide zu sein, in der unzählige, vor allem junge, arme Frauen auf grausame Weise ermordet worden sind. Obwohl der mexikanische Staat durch den Interamerikanischen Gerichtshof verurteilt wurde, diese Verbrechen aufzuklären, ist weiterhin Straflosigkeit die permanente Realität.

Im Dezember 2012 waren Perla de la Rosa und Guadalupe de la Mora aus Ciudad Juarez in Wien zu Besuch. Sie sind seit mehr als zwanzig Jahren aktive Theaterschaffende und engagieren sich für ihre Stadt. Sie sind Teil des Theaterkollektives Telón de Arena und berichten im Interview mit Women on Air über ihre Arbeit und über die Lebensrealitäten in Ciudad Juarez.

Sendungsgestaltung: Nadine Spring & Claudia Dal-Bianco (Frauensolidarität)

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Angela Praßl zur “Generation Praktikum” Beitrag

Eigentlich erfüllen die Mitglieder der sogenannten “Generation Praktikum” alles, was die neoliberale Arbeitswelt verlangt: Sie sind meist sehr gut ausgebildet, flexibel, mobil, marktorientiert, verfügen über hohes kulturelles und soziales Kapital, sind gewillt für einen guten Job Entbehrungen entgegenzunehmen. Und dennoch leben sie ein Leben im Dazwischen zwischen Arbeit und Ausbildung, in der andauernden Warteposition, müssen sich durch un- oder schlechtbezahlte Praktika durcharbeiten und mit irregulären Dienstverhältnissen über Wasser halten.

In ihrer Diplomarbeit Leben in der Warteschleife. Machtvolle Strukturen und individuelle Handlungsweisen in der “Generation Praktikum” stellt Angela Praßl anhand dreier Fallbeispiele von Kulturarbeiterinnen eine Generation in den Mittelpunkt, welche eine kaum langfristige Perspektiven aufbauen kann und ein Leben der unbegrenzten, oft aber nicht-gelebten Möglichkeiten führt.

Sendungsübernahme von “Pensee Sauvage | Das wilde Denken - Kulturanthropologische Gespräche” ausgestrahlt am 30. April 2013 auf Radio Helsinki

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Queer Diversity Project – Vorurteile abbauen!

Das Queer Diversity Project ist ein Kurzfilm - Projekt, mit dem Ziel, die Vielfalt sexueller Orientierungen und Identitäten in Wien aufzuzeigen, um dadurch Vorurteilen entgegenzuwirken und diese abzubauen.

Die InitiatorInnen, Melanie Schiller (MiGaY) und Christoph Hackenberg (HOSI Wien), wollen mit dem Spot ein Zeichen gegen Rassismus, Homo- und Transphobie setzen und auch die Kategorisierung aufgrund der sexuellen Orientierung bzw. Identität kritisch hinterfragen.

Bernadette war bei der Premiere am 22.03. im ega:frauenzentrum und wird euch, nach einem kurzen Rückblick auf die Entstehung des Kurzfilm - Projekts, dessen Endergebnis und die ersten Eindrücke darauf präsentieren.

Sendungsgestaltung / Moderation: Bernadette Ofner

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Aus Alt mach Neu

Wie das Projekt Green Creations jordanischen Frauen zu einem besseren Leben verhilft

An vielen Vormittagen kommen Frauen in der jordanischen Stadt Aqaba zusammen und produzieren singend, lachend, plaudernd und Tee trinkend wunderschönen Schmuck, originelle Taschen und andere Gebrauchsgegenstände…
aus Müll.

Das Projekt Green Creations sorgt nicht nur für saubere Strände in Jordanien, sondern auch für eine Verbesserung der Lebenssituation der involvierten Frauen. Also eine win-win Situation?

WoA Verena Bauer war vor Ort und hat sich mit dem Projektleiter und einer Mitarbeiterin über das Projekt und die Lage der Frauen unterhalten.

Sendungsgestaltung: Verena Bauer

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„Flüchtlinge machen Theater – wie kann das sein?“

Wie Migration die Kunst verändern kann und Theater zu einer Brücke zwischen Kulturen wird, darüber sprach Bettina Dobnig mit der kurdischen Künstlerin Nigar Hasib.
Die irakische Kurdin flüchtete während dem zweiten Golfkrieg nach Wien. In diesem Beitrag erzählt sie, wie die Migration ihr Experimentaltheater verändert und über die Kunst als Dialog.

Sendungsgestaltung: Bettina Dobnig

Playlist:
Sakina - Ko (CD Titel “Roye Mi”)
Aynur - Improvisation of Berivane (CD Titel “Rewend”)
Aynur - Improvisation of Dawzere (CD Titel “Rewend”)

Wiederholung vom 19.Februar 2013

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Der gefährliche Kampf für Menschenrechte und Pressefreiheit

Live-Gespräch mit der Journalistin Dina Meza aus Honduras

Medien sind meist ein wichtiges Instrument, um politische Systeme zu verändern und um die Bevölkerung über die aktuelle politische Lage zu informieren. In den letzten vier Jahren wurden 33 Journalist_innen in Honduras ermordet und nach Mexiko ist Honduras das gefährlichste Land für
Pressevertreter_innen in Zentralamerika. Alternative Medien bekommen eine immer größere Bedeutung im Kampf für Menschenrechte in Honduras.

Die Journalistin Dina Meza ist bei Women on Air im Studio zu Gast und wird über die Medienaktivitäten und die Situation von Journalist_innen in Honduras berichten.

Übersetzerin: Andrea Lammers
Sendungsgestaltung: Verena Bauer und Claudia Dal-Bianco (Frauensolidarität)
Technik: Petra Pint

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“Es tut gut sich zu vernetzen“

Die WoA Meriem Ait Oussalah besuchte vergangenen Februar das netzfeministische Bier in Wien - ein monatlicher Stammtisch für internetaffine Frauen die sich gerne auch im „echten Leben“ miteinander vernetzen möchten und neue Projekte schaffen.
In dieser halbstündigen Sendung erfahrt ihr ganz genau was es mit dem netzfeministischen Bier auf sich hat und erhaltet außerdem einen Einblick in die vielfältige weibliche Wiener Internetlandschaft.

Sendungsgestaltung: Meriem Ait Oussalah

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Die Age Company - zeitgenössischer Tanz von Frauen 50+

Mit ihrer dritten Produktion “Achtung Deadline!” gastiert am Samstag 13.4.2013 die Age Company im Hundsturm in Wien. “Anhalten, vorwärts gehen, beschleunigen, rennen, schleichen, verzögern, warten, wie viel Zeit bleibt mir noch, welches Stück vom Leben möchte ich noch auskosten, bevor….”

Die Ensemblemitglieder Nora Aschacher, Evelyn Gessl, Susanne Claudia Krasny und Sigrid Prihoda sind live im Studio und erzählen über die Entstehungsgeschichte der Company, ihre künstlerischen Prozesse, über Tabubrüche und Tanz als Energie.

Sendungsgestaltung: Marta Gómez

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Dharavi-Lebensrealitäten im Slum

Dharavi, ein zentraler Stadtteil Mumbais und eine der größten  Armensiedlungen  Asiens, beherbergt etwa 80 Gemeinschaften („Nagars“) unterschiedlicher Herkunft. Die BewohnerInnen  leben auf engstem Raum und unter schlechtesten hygienischen Bedingungen zusammen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen indischen und österreichischen Wissenschaftler/innen und die Verknüpfung von Forschungsmethoden der Soziologie, Architektur und Stadtmorphologie haben zum Ziel, eine umfassende Kenntnis der ausgewählten Nagars und der Ansprüche der BewohnerInnen an ihren Lebensraum zu erlangen. Wie transdisziplinäre und transkulturelle Entwicklungsforschung in diesem KEF-Projekt  funktioniert und über die Situation der Menschen vor Ort, wird in der Radiosendung diskutiert.

Gäste: Dr. Karin Raith, Architektin und Lehrende, Universität für angewandte Kunst  Wien, Mag.arch Martina Spies, Architektin und Projektinitiatorin

Gestaltung und Moderation: Maiada Hadaia
Musik: Devia-Asian Sounds (www.jamendo.org)
Nachzuhören auf Jamendo - eine Community für freie, legale und unlimitierte Musik, die unter Creative Commons Lizenzen veröffentlicht wurde.

Sendungsübernahme von der Sendereihe “WELT IM OHR - Bildung Forschung Entwicklung” http://kef.podspot.de

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Radiomachen für ein Leben in Würde

Wie können wir mit Radio gegen Gewalt gegen Frauen vorgehen? Wie organisieren sich Migrantinnen in Spanien? Women on Air sprechen mit der Frauenrechtsaktivistin Jamileth Chavarría (Nicaragua), auch bekannt als „La Bruja“ (die Hexe), über die Nutzung von Medien für ein Leben in Würde. Jamileth Chavarría hat in ihrem Heimatdorf Bocana de Paiwas ein Radio „Palabra de mujer“ (Stimme der Frau) mitbegründet. Zurzeit lebt sie zur Fortbildung in Madrid, wo sie mit organisierten Migrantinnen zusammenarbeitet.

Moderation: Barbara Tinhofer
Übersetzung: Simone Peter
Technik: Sophie Schaffernicht & Claudia Dal-Bianco

Wiederholung vom 18.September 2013

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